Der erste Werkvertrag mit einem externen Dienstleister ist ein Vertrauensvorschuss — aber Vertrauen ersetzt keine Klarheit. Wer Leistungsumfang, Abnahme und Vergütung vorab präzise definiert, vermeidet die typischen Konflikte: Nachforderungen, Diskussionen über Qualität und die Gefahr, dass aus einem Werkvertrag eine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung wird. Diese Checkliste fasst die sieben Punkte zusammen, die vor der Vergabe geklärt sein sollten.
Die 7 Fragen vor der Vergabe
Gehen Sie die folgenden Punkte Zeile für Zeile durch. Jede Frage, die Sie nicht eindeutig beantworten können, ist ein offener Punkt für die Verhandlung — und ein potenzieller Streitpunkt nach der Vergabe.
1. Leistungsumfang & Spezifikation
Ist das geschuldete Ergebnis präzise und messbar beschrieben? Eine Formulierung wie „Paletten reparieren“ reicht nicht — es braucht Stückzahl, Zustand und Prüfkriterium.
2. Abnahmekriterien
Wie und durch wen wird das Ergebnis abgenommen? Legen Sie einen objektiven Standard fest, etwa EPAL-Kriterien oder DIN 4074 für Schnittholz, statt subjektiver Sichtprüfung.
3. Vergütungsmodell
Wird ein Festpreis je Einheit vereinbart, nicht nach Stunden? Die Vergütung pro abgenommener Leistungseinheit schützt den Werkvertragscharakter und verlagert das Mengenrisiko zum Auftragnehmer.
4. Weisung & Steuerung
Wer steuert das Team vor Ort? Das muss ein Vorarbeiter des Auftragnehmers sein, nicht Ihr eigenes Personal — sonst droht die Einstufung als Arbeitnehmerüberlassung.
5. Haftung & Gewährleistung
Wer haftet für Mängel und Nacharbeit? Beim echten Werkvertrag trägt der Auftragnehmer das Ergebnisrisiko und bessert fehlerhafte Einheiten auf eigene Kosten nach (§ 631 BGB).
6. Mengen & Flexibilität
Sind Mindestmengen, Anlauf und Spitzenlast geregelt? Klären Sie vorab, wie kurzfristige Volumensprünge und saisonale Schwankungen abgefangen werden.
7. Laufzeit & Ausstieg
Gilt der Vertrag pro Auftrag oder pro Zeitraum? Definieren Sie Kündigungsfristen und wie die Zusammenarbeit geordnet endet, bevor sie beginnt.
Klarheit vor der Vergabe schlägt jede Diskussion danach.
Was nach der Checkliste kommt
Sind diese sieben Fragen beantwortet, ist die Vergabe nur noch Formsache. Genau so arbeitet Prime Works: Festpreis je abgenommener Einheit statt Stundenlohn, eigene Vorarbeiter und Teams, kurzfristig einsatzbereit. Das Ergebnisrisiko liegt bei uns — nicht bei Ihnen.
Die Abnahme erfolgt nach objektivem Standard, sei es nach EPAL-Kriterien oder DIN 4074. So bleibt der Werkvertrag prüfungsfest, die Qualität nachweisbar und die Zusammenarbeit von Anfang an konfliktarm. Schicken Sie uns Ihre Spezifikation — den Rest klären wir entlang dieser Checkliste.
Bereit für den ersten Werkvertrag?
Beschreiben Sie Ihren Bedarf. Wir antworten zeitnah — mit einem belastbaren Festpreis je Einheit.
